Die Kosten einer BlowerDoor-Messung können je nach Gebäudegröße, Objekttyp und Anforderungen stark variieren. Die folgenden Preise dienen als Orientierung für ein Einfamilienhaus – für Ihr konkretes Projekt erstelle ich Ihnen gerne ein individuelles Angebot.
Bei größeren Objekten, Mehrfamilienhäusern, Gewerbe sowie baubegleitender Qualitätssicherung hängt der Preis stark vom individuellen Projekt ab.
Melden Sie sich am besten direkt bei mir – gemeinsam besprechen wir, welche Messung für Ihr Vorhaben sinnvoll ist, und Sie erhalten ein Angebot, das genau auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.
Bei mir erhalten Sie mehr als nur einen Messwert: In beiden Messarten ist eine ausführliche Leckageortung enthalten – mit Tipps, woher die Leckagen kommen und wie sie behoben werden können.
Rohbaumessung
- Messung bei geschlossener luftdichter Gebäudehülle
- Ausführliche Leckageortung
- Kurzbericht mit Dokumentation der relevanten Leckagen
- Tipps zu Ursprung und Behebung der Leckagen
Abschlussmessung
- Luftdichtheitsmessung nach DIN EN ISO 9972
- Ausführliche Leckageortung
- Prüfprotokoll nach DIN EN ISO 9972
- Tipps zu Ursprung und Behebung der Leckagen
Es handelt sich um feste Preise – weitere Positionen kommen nicht dazu.
Kein Gebäude gleicht dem anderen. Gebäudegröße, Bauweise, Bauzustand, Messanforderungen und der gewünschte Leistungsumfang können unterschiedlich sein. Deshalb wird jedes konkrete Bauvorhaben individuell betrachtet und angeboten. Die veröffentlichten Preise dienen dabei als transparente Orientierung für typische Einfamilienhäuser bis 200 m².
Nein. Der Preis den wir vorab vereinbaren, ist verbindlich – er steht im Angebot und gilt. Anfahrts- bzw. Fahrtkosten berechne ich grundsätzlich nicht – sie sind meist im Preis enthalten. Weitere Fahrstrecken werden individuell besprochen.
Sollten sich vor Ort unvorhergesehene Umstände ergeben, die den Aufwand wesentlich verändern, spreche ich das offen mit Ihnen ab – selbstverständlich bevor zusätzliche Kosten entstehen.
Mein Standort ist Herten, mein Kerngebiet das nördliche Ruhrgebiet: Herten, Marl, Recklinghausen, Gladbeck, Gelsenkirchen, Castrop-Rauxel, Herne, Waltrop, Datteln, Oer-Erkenschwick, Dorsten und Bottrop. Darüber hinaus messe ich in ganz NRW und den angrenzenden Regionen, zum Beispiel im Münsterland, im Emsland sowie im Rheinland und am Niederrhein. Ihr Ort steht nicht dabei? Fragen Sie einfach an.
Auch bei Objekten außerhalb dieses Gebiets oder bei größeren und gewerblichen Projekten messe ich gerne – sprechen Sie mich einfach an.
Der n50-Wert gibt an, wie oft die gesamte Luft in einem Gebäude bei einer Druckdifferenz von 50 Pascal pro Stunde ausgetauscht wird – also wie luftdicht die Gebäudehülle ist. Je niedriger der Wert, desto dichter das Gebäude.
Ein Beispiel: Bei einem n50-Wert von 1,0 h⁻¹ wird das gesamte Luftvolumen im Haus rechnerisch einmal pro Stunde durch Undichtigkeiten ausgetauscht.
In deutschen Messprotokollen wird heute häufig der Begriff nL50 verwendet – das ist die offizielle Bezeichnung nach DIN EN ISO 9972 mit nationalem Anhang. Inhaltlich ist er identisch mit dem bekannten n50-Wert.
Nach GEG gilt für Einfamilienhäuser ohne Lüftungsanlage ein Grenzwert von n50 ≤ 3,0 h⁻¹, mit Lüftungsanlage ≤ 1,5 h⁻¹. Für die KfW-Förderstufen sind die Anforderungen deutlich strenger – je nach Effizienzhaus-Stufe.
Passivhäuser müssen einen n50-Wert von höchstens 0,6 h⁻¹ erreichen.
→ Warum die Messung bei sehr dichten Gebäuden anspruchsvoller wird
Für ein Einfamilienhaus bis 200 m² sollten Sie ca. 2-3 Stunden einplanen – inklusive Auf- und Abbau der BlowerDoor-Anlage und der eigentlichen Messung.
Damit die Messung reibungslos verläuft, sollten alle Fenster und Außentüren geschlossen sein, Lüftungsanlagen abgestellt und Siphons gefüllt sein. Die genaue Checkliste erhalten Sie vor dem Termin von mir.
Sie erhalten Ihre Unterlagen zeitnah nach dem Termin per E-Mail – bei der Rohbaumessung als Kurzbericht mit den dokumentierten Leckagen, bei der Abschlussmessung als normgerechtes Prüfprotokoll nach DIN EN ISO 9972, das für KfW-Anträge und die Bauabnahme anerkannt ist.
Der Test selbst ist kein „Durchfallen" im eigentlichen Sinne – liegt der gemessene Wert über dem Grenzwert, drohen aber Verzögerungen, Nachbesserungskosten und bei geförderten Bauvorhaben unter Umständen Probleme mit der Auszahlung. Besonders ärgerlich wird es, wenn die Luftdichtheitsebene zu diesem Zeitpunkt schon verbaut ist. Deshalb empfehle ich, die Luftdichtheit bereits im Rohbau oder baubegleitend zu prüfen – das verhindert teure Überraschungen bei der Abschlussmessung.
Bei vielen KfW-Förderprogrammen ist die BlowerDoor-Messung ein wichtiger Baustein im Förderprozess. Ob und in welchem Umfang die Kosten dafür im Rahmen der Förderung berücksichtigt werden können, hängt vom jeweiligen Projekt ab.
Hierzu berät Sie Ihr Energieberater am besten direkt – er kennt die aktuellen Förderbedingungen für Ihr konkretes Vorhaben.
Ja, in den meisten Fällen. Für die KfW-Effizienzhaus-Stufen sowie das Programm "Klimafreundlicher Neubau" (KfW 297/298) muss die Luftdichtheit messtechnisch nachgewiesen werden – mit einem normgerechten Protokoll.
Auch nach GEG § 26 ist die Messung bei Neubauten mit raumlufttechnischen Anlagen gesetzlich vorgeschrieben.
Das ist ein zinsverbilligter KfW-Förderkredit für Bauherren, die besonders klimafreundlich und energieeffizient bauen. Programm 297 richtet sich an Eigennutzer, Programm 298 an Vermieter, Bauträger und Unternehmen.
Voraussetzung ist mindestens der Effizienzhaus-40-Standard. Förderfähig sind bis zu 100.000 € je Wohneinheit, mit dem Nachhaltigkeitssiegel QNG sogar bis zu 150.000 €.
Für den Nachweis der Luftdichtheit ist ein normgerechtes BlowerDoor-Protokoll erforderlich – das ist wo ich ins Spiel komme. Den Antrag selbst stellt Ihr Energieeffizienz-Experte über Ihre Hausbank.
Quelle: kfw.de · Stand der Konditionen: Frühjahr 2026, Angaben ohne Gewähr
Ja, auch über die KfW-Förderung hinaus kann eine normgerechte Luftdichtheitsmessung erforderlich sein – etwa für das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) oder eine DGNB-Zertifizierung. Beide Systeme stellen teilweise strengere Anforderungen an die Gebäudehülle als das GEG allein.
Welche Nachweise konkret gefordert werden, hängt vom jeweiligen Zertifizierungssystem und Projekt ab. Ihr Energieberater oder Planer kann Ihnen hier die genauen Anforderungen nennen.
Noch Fragen offen?
Melden Sie sich gerne direkt – ich berate Sie unverbindlich zu Ihrem Projekt.
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